Rezension – Schlafende Hunde – Amboss

13 Sep Rezension – Schlafende Hunde – Amboss

Ein Hörerlebnis der besonderen, düsteren Art haben Janus uns zu erzählen. Während der knapp 70 Minuten Spielzeit geht ihr mit auf eine Reise mit je 4 Stücken durch den Wald der Selbstmörder (1. Kapitel), das Tollhaus (2. Kapitel) und die Schalen des Zorns (3. Kapitel).

Wandert mit in eine Gedankenwelt über Mord, Selbstmord, Liebe, Hass, bizarre Gefühle und geistige Krankheit. Komplett in deutsch gehalten wird das ganze erzählt und gesungen. Die Musik erinnert dabei an Oomph! mit Einflüssen von Witt und dem Charme der Mörderballaden von Nick Cave. An letzteres fühlte ich mich sowohl musikalisch als auch inhaltlich das ein oder andere Mal erinnert. Neue deutsche Härte trifft auf einige industrial Einflüsse und auf viel Gefühl, denn es gibt auch viele ruhige Passagen.

Die von Grund auf traurige, melancholische Stimmung findet in jedem Song seinen eigenen Höhepunkt, sei es in der Musik oder im Textinhalt. Wer Janus zuhört wird ergriffen sein. Der Höhepunkt ist sicherlich das von Patricia gesungene Stück „Veronica“, das im Refrain eng mit dem CD-Titel verknüpft ist und musikalisch an das Projekt von Atrocity mit Das Ich-Sängerin Yasmin erinnert.

Seid wachsam, wenn ihr im Laden dieses Album seht, hört rein und seid mit dabei, aber vorsicht: „Schlafende Hunde“ weckt man nicht!

eller

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