Rezension – Isaak MCD – Anon

13 Sep Rezension – Isaak MCD – Anon

Eine neue Maxi aus dem Hause JANUS, und -wie könnte es anders sein?- wieder einmal eine musikalische Offenbarung.

Ich habe an dieser Stelle schon so manches Mal meine Begeisterung für diese junge Mainzer Band kundgetan, und auch dieses Mal komme ich nicht umhin, D. Riegert und T. Hahn mein ganz großes Lob auszusprechen.

Zunächst gibt es einen Single Edit von Isaak, darauffolgend einen Remix selbigen Stückes von DAS ICH, der trotz aller Befürchtungen gut gelungen ist. Es schließt sich das geniale Knochenhaus an, das auf der Demo-CD der Opener war, auf der offiziellen Ausgabe von Vater als Anhängsel von Lolita leider etwas untergegangen ist. Hier also in ganzer Pracht. Kafka ist auch in einer neuen Version enthalten, allerdings gefiel mir das Original besser, da es den morbiden Text musikalisch noch besser umgesetzt hat.

Das letzte Stück dieser CD Wolken über Orgonon ist selbst für JANUS-Verhältnisse recht ungewöhnlich: akustische Gitarren und ein Text, der so gar nicht in das bisherige Konzept von JANUS (soweit ich das sehe) passen will. Ungewöhnlich aber gut.

Was soll ich sagen: eine CD, deren Kauf unerlässlich ist. Ich jedenfalls kann JANUS Auftritt beim diesjährigen Treffen in Leipzig jedenfalls kaum noch erwarten.

Holger Meyer

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