Rezension – Schlafende Hunde – Black

13 Sep Rezension – Schlafende Hunde – Black

Die besten Filme beginnen immer mit dem Ende und so auch das langerwartete zweite Album von JANUS, welche ja so etwas wie eine BLACK-Entdeckung waren und aus denen wirklich etwas geworden ist!

Von Perfektionswahn getrieben bastelten Tobi, RIG und ein Heer von Studiomusiker zwei Jahre an dem Album, was man dann den „Schlafende Hunde“ auch anhört, denn selbst nach dem 20. Hören entdeckt man noch neue Sounds und Feinheiten.

Musikalisch ist das Ganze schwer zu beschreiben – ein wahrer Crossover aus harten Gitarren, sanften Streichern, pulsierender Electronic, exotischen Percussions, schrägen Bläsern und über allen diese genial-wandlungsfähige Stimme von RIG!

Thematisch sind die „Schlafenden Hunde“ ein richtiges Konzeptalbum mit verschachtelter Geschichte, welche sich nur im Zusammenspiel mit der Musik, den Texten, Artwork und der Homepage www.schlafendehunde.de erschließt, weshalb hier nur soviel verraten wird: Es geht um eine Dreiecksbeziehung, Liebe, Hass, Wahnsinn und Mord.

Natürlich sind aus diesem Grund die „Schlafende Hunde“ recht sperrig bzw. schwer zugänglich geworden und nur wirklich ernsthaften Hörern ans Herz gelegt. Für die Clubgänger gibt es dann im Februar aber eine thematisch anschließende EP mit eingängigeren Songs („Bruderkuss“!!!) und Remixen von u.a. L’ame immortelle, NoyceTM und Daniel Myer!

Auch sollte der Livehunger der Fans von JANUS durch die im Frühjahr stattfindende Tour zusammen mit L’ame immortelle und Flesh Field gestillt werden und bis dahin gilt noch immer: „Schlafende Hunde weckt man nicht!“

Marco Fiebag

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