27.10.2017 – Herbstabende – Leipzig – ENSEMBLE

01 Apr 27.10.2017 – Herbstabende – Leipzig – ENSEMBLE

Freitag 27.10.2017 | Einlass: 19:00 | Beginn: 20:00
Leipzig | Gewandhaus | Mendelssohn-Saal
bestuhlt | freie Platzwahl

RIG , Gesang
Tobias Hahn, Klavier
und
Daniel Schröder, Bassklarinette, Klarinette, Querflöte, Bassflöte
Lothar Weise, Schlagwerk
Michael Gambacurta, Vibraphon, Percussion
Oliver Lutz, Kontrabass
Michael Puchala, Gitarre
Sue Ferrers, Violine, Nyckelharpa

Galerie

 

SETLIST
01 Kleine Ängste
02 Hotel Eden
03 Reptil
04 Verflucht
05 Kommt herunter
06 Mein krankes Herz
07  Die letzte Tür
08 Die Ballade von Jean Weiss
09 Was uns zerbricht/Veronica
10 Saitenspiel
11 Isaak
12 Du siehst aus wie immer
13 Kafka
14 Paulas Spiel
15 Schwarzer Witwer

16 Ich will seinen Kopf
17 Gescheitert
18 Knochenhaus

 

11 Kommentare
  • RIG
    Veröffentlicht um 15:55h, 12 August Antworten

    Das Konzert in Leipzig am Freitag, den 27.10.17 ist ausverkauft. Karten für Samstag sind noch zu haben.

  • Mathias Zacharias
    Veröffentlicht um 00:06h, 03 November Antworten

    Ihr Lieben, ich höre grad die Winterreise und nach dem Konzert im Gewandhaus muß ich leider sagen, das es Zeit ist. Zeit für ein Überdenken des Verzichtes auf technische Hilfsmittel (Verstärker für die Singstimme), Zeit für ein generelles Ende für Auftritte im Ensemble, Zeit für ein Ende von live-Auftritten…? Ich habe das begeisterte Publikum in Leipzig gesehen und es nicht verstanden. Wenn ein auf ein stimmliches Minimum reduziertes Arrangement in einer intrumentalen (wg. z.T. schlecht gestimmter Instrumente) Kakophonie untergeht, kann ich nicht anders als weinen. Die tief verschneite Winterreise mit Ensamble war eigentlich nichts anderes. Aber wenn man diese im Ohr hat, weiß man, was ihr könnt. Es tut mir Leid. Nicht wegen etlicher vermisster Titel. Nicht wegen der langen Wartezeit. Wegen des Verlustes an Qualität schon. Es tut mir Leid, daß ich so ehrlich sein musste.

  • Mathias Zacharias
    Veröffentlicht um 00:34h, 03 November Antworten

    PS:
    Ich weiß, wie viel Zeit Ihr in diese Projekte investiert. Stimmbildung sollte zu diesen Investitionen unbedingt dazugehören. Das ist ein nochmals anstrengender Prozess, weil auch die Stimme altert und je seltener sie gebraucht wird, desto mehr. Das ist so und kein Grund zum Verzagen. Da hilft nur Üben, Üben, nochmals Üben. Textsicherheit hin oder her, mit der Stimme muss man spielen können wie mit einem Instrument. Ihr schafft das, da bin ich sicher. Oder ihr lasst es. Und das glaube ich nicht, RIG spielt bei der Wintereise „Die Ruhe selbst“ mit allen Höhen und Tiefen, mit und ohne Vibrato, mit Flüstern und Schreien, in allen Tonlagen. Er konnte es; d.h. er kann es. Das verlernt man nicht. Ich glaube an Euch und daran, daß ich Euch wieder so hören werde.

    • RIG
      Veröffentlicht um 12:40h, 12 November Antworten

      Hi Mathias, wir hoffen, du hast mittlerweile deine Tränen trockenen können. Vielen Dank für deine zahlreichen gut gemeinten Ratschläge. Leider hattest du unseren schwächsten Herbstreisetag erwischt. Der Freitag war insbesondere stimmlich nicht optimal. Das lief bei den anderen drei Auftritten bedeutend besser. Anfahrt, Stress, Schlafmangel und zu wenig Essen/Trinken waren freitags in Leipzig ein großes Problem für mich, so dass wir die zukünftige Organisation solcher Events noch einmal überdenken werden. Abgesehen davon hoffen wir auf dein Verständnis, dass wir unsere musikalische Zukunftsplanung unabhängig von deinen persönlichen Einschätzungen treffen, auch auf die Gefahr hin, dass weitere Tränen fließen.

  • immer noch zach unart
    Veröffentlicht um 19:57h, 25 November Antworten

    Ich wollte wirklich nicht so direkt und unverbrämt aufs Auge hauen. Ich weiß, wieviel Schweiß hinter solch einem Auftritt steckt. Bitte nehmt mir meine unmittelbare Reaktion nicht übel. Sie mag ungerecht erscheinen, enthält aber vielleicht ein Körnchen Wahrheit. Ihr seid und bleibt für mich die Größten und ich glaube, daß Ihr wißt, warum. Ich liebe Euch und Eure Musik. Mea culpa.

    • RIG
      Veröffentlicht um 18:48h, 02 Dezember Antworten

      Kein Problem und nichts zu entschuldigen! Wir nehmen niemandem seine ehrliche Meinung übel. Wir würden wegen eines suboptimalen Kommentares ja nicht gleich lautstark fordern, das Kommentieren deswegen ganz einzustellen.^^

  • immer noch zach unart
    Veröffentlicht um 22:44h, 25 November Antworten

    Den schwachen Trost hörend bitte ich inständig um Vergebung. Nichts, was ich jemals sagte hat Bestand vor dieser Musik. Eine Offenbarung. Bringt das in dieser Qualität und Intensität auf die Bühne. Over and out.

    • RIG
      Veröffentlicht um 18:49h, 02 Dezember Antworten

      Vielen Dank für die Blumen! Wir haben uns auch sehr viel Mühe gegeben und das Album bedeutet uns sehr viel. Bei „All die Geister“ gibt es dann aber wieder auch ein wenig auf dien Glocke.^^

  • immer noch zach unart
    Veröffentlicht um 22:59h, 25 November Antworten

    Eine ganzen Monat habe ich mich zurückgehalten. Wohl ahnend, was mich erwartet. Jetzt konnte ich nicht mehr an mich halten. Ich legte sie ein, die CD, und erschauere ein ums andere mal. Mich friert an Körper und Seele. Ich weine. Bin allein mit meinem Bruder und unserer Vergangenheit…

  • immer noch zach unart
    Veröffentlicht um 00:23h, 26 November Antworten

    Literarisch ein Glanzpunkt in der abgestumpften deutschen Musiklandschaft. Musikalisch ein unerreichbares Niveau an Arrangement und Umsetzung von Gefühlen in Musik. Ein großes, schweres, überwältigendes, atemberaubendenes, mitreißendes Klangerlebnis, daß einen noch lebendigen Menschen rat- und hilflos, betroffen und bis auf die Knochen nackt dastehen lässt. 1, 2,3… 9 und zehn, wir werden untergehn. Haltet Euch an Euren Lügen fest. Solang es geht, solang man Euch läßt… Ich habe Euch für dieses epochale Werk zu danken. DANKE.

    • RIG
      Veröffentlicht um 18:50h, 02 Dezember Antworten

      Wir danken dir fürs genau hinhören!

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