Maschinenmusik: Machine

26 Mrz Maschinenmusik: Machine

RIG_Head

Toby: Sample-Techniken sind aus modernen Musikproduktionen nicht mehr wegzudenken und gehört seit den frühen Anfängen fest zum Songwriting bei JANUS. Speicherplatz war mal richtig teuer, so dass die ersten Geräte, mit denen wir arbeiteten, Soundschnipsel in Kilobyte Größe verarbeiteten, die übrigens auf Floppy Disc gespeichert wurden, was allen Lesern in fortgeschrittenem Alter ein Begriff sein sollte.
Heute ist das glücklicherweise kein Thema mehr. Unser jüngster Zugang im Maschinenpark ist eine perfekte Kombination aus Hardware-Controller und Software-Instrument. Die Klangerzeuger, die nur auf dem Computer laufen sind oft umständlich zu bedienen. Bei JANUS kumulieren alle Sinneswahrnehmungen und deshalb ist die Haptik immer schon wichtig gewesen. Wir lieben einfach Knöpfe zum drehen und Pads und Tasten zum drücken und knuddeln. Die Maschine orientiert sich von der Organisation her an den legendären Akai Workstations, mit 16 Pads, die mit beliebigen Sounds belegt werden können.
Die opulente Sound-Bibliothek von JANUS kann durch starke Filterfunktionen sinnvoll verwaltet werden und die hervorragenden Klang-Vergewaltigungs-Algorithmen machen die abartigsten Kreationen möglich. Je kranker der Sound, desto besser die Stimmung bei JANUS. Noch keine zwölf Monate im Einsatz hat die Maschine schon Geschichte geschrieben: ‚Ich verschwand wochenlang von der Bildfläche. Eigentlich wollte ich nur kurz mal was ausprobieren. Und RIG freut sich über seine Lieblingsspielzeuge: Harte, abartige Loops a la the ghost in the machine.

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