Rezension – Vater – Metal Hammer

13 Sep Rezension – Vater – Metal Hammer

Bereits ihre gleichnamige Promo-CD hatte großes Interesse in der Szene und bei einigen Labels erweckt, nun haben sie scheinbar den passenden Vertragspartner gefunden und legen ihre Promoscheibe in verbesserter Form und mit vier neuen Songs vor.

Und tatsächlich: Einen beachtlichen Erstling haben sie unter Mithilfe diverser Gastmusiker- und Musikerinnen da geschaffen. Fast ein Konzeptwerk, beleuchten die sieben epischen, deutschsprachigen Songs hochdramatisch verschiedene Aspekte des Begriffs Vater. Von Isaak, der seinen Vater um Verschonung vor dem Opfertod bittet, über das RAMMSTEIN nahestehende Inzestdrama Lolita bis zum gothiclastigen Saitenspiel reichen die Variationen.

Die Musik verstärkt die Atmosphäre der Songs durch teils üppige Orchestrierung, teils harte Industrial- und Metalelemente.

Sonja Angerer

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