Rezension – Auferstehung – Metal Heart

13 Sep Rezension – Auferstehung – Metal Heart

Das dunkle Intro Wenn du vor mir stehst leitet das neue Opus von JANUS ein, das einmal mehr eine Reise durch die Realität und dessen Wahnsinn bedeutet.

Ein tiefgründiges Album, das zum Nachdenken anregt und von seinen wechselnden Emotionen lebt. Bestes Beispiel ist Paulas Spiel, eine durchaus tanzbare Nummer mit exotischem Rhythmus, das mal kalt, dann wieder warm und einladend wirkt. Streicher, eine gewisse Portion Elektronik und ein gesundes Maß an Härte bilden das nötige Umfeld.

Einfache Hausmannskost ist Auferstehung sicherlich nicht, aber dennoch gehen die Songs ins Ohr und entwickeln schnell ihren ganz speziellen Flair. Düster, teils depressiv und voller Melancholie spielen sich JANUS durch die neun Tracks und entwickeln dabei eine sehr tiefgründige Stimmung.

Teils wirkt es wie ein Soundtrack für einen absurden Streifen, nichts scheint sich dabei an eine Regel anzupassen. So ist die Musik zwar düster, spielt jedoch je nach Stimmung und Text in einer anderen Liga. Gotisch, rockend und elektronisch, alles ist dabei. Der klare, beschwörende Gesang rundet das abstrakte Gesamtbild ab.

JANUS ist eine Welt für sich, es lohnt sich jedoch diese zu betreten und sich darüber Gedanken zu machen. Musik mit Anspruch und einem gewissen Intellekt, wenn man die Muse dazu hat, sollte man sich schnellstens mit Auferstehung anfreunden. Die ersten glücklichen 3.000 Käufer werden zudem mit einer Bonus-CD mit weiteren sieben Tracks belohnt, die einige weitere Highlights in sich bergen.

Markus Wosgien

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