Rezension – Auferstehung – Pommesgabel

13 Sep Rezension – Auferstehung – Pommesgabel

Was lange währt, wird bombastisch! Nach rund 4 jähriger Pause melden sich JANUS mit Auferstehung zurück und versetzen die Gemüter in Extase. Vor allem die Fans von Samsas Traum, Mantus, L’Ame Immortelle, ASP, Weena Morloch und Blutengel. Für das aufwendig gestaltete Artwork des Auferstehungsbooklet zeigt sich Alessandro Bavari verantwortlich.

Das ruhige Intro Wenn du mich ansiehst bereitet einen langsam darauf vor, was kommen mag, doch gibt es auch noch Überraschungen. Einigen JANUS-Fans werden die Stücke Paulas Spiel und Die Tage werden enger schon von der Winterreise im Jahr 2002 bekannt sein. Beide sind, genauso wie der Rest des Albums, extrem kraftvoll aber auch melodisch und zwischen allen Stilen. Der Titel Neunundachtzig bring die ruhigere Seite der Band zum Vorschein und bezaubert mit seiner wunderschönen Melodie. Die unaufhaltsam treibende Komposition zu Überleben lässt den Hörer in die Gedankenwelt Riegerts eintauchen.

Die Bonus CD Kleine Ängste hinterlässt einen düsteren, aber ruhigeren Eindruck als die Auferstehung. Wer kennt sie nicht, die Angst eines Kindes vor dem grauenvollen Monster unter dem Bett? JANUS greifen diese grenzenlose Furcht auf und schaffen eine beängstigende Atmosphäre. Die Texte aus RIGs Feder sind in ihrer Genialität nur sehr schwer zu erreichen. Seine einzigartige Stimme fesselt den Zuhörer, führt ihn in den Bann von JANUS und lässt ihn nicht mehr los.

Ein Sturm, der sich alles einverleibt!

Madlen Grunert 

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