Rezension – Schlafende Hunde – Wrath

13 Sep Rezension – Schlafende Hunde – Wrath

Vater war eines der besten Debüt-Alben, das ich jemals gehört und habe (und definitv eine der wenigen Dinge, für die man NovaTekk wirklich dankbar sein muss). Um so gespannter war ich, ob JANUS die Qualität des Vorgängers halten können – haben sie selbst die Latte ja sehr hoch gelegt…

Um es kurz zu machen: sie können. „Schlafende Hunde“ ist eines der Alben des Jahres 2000, abwechslungsreich, intelligent, und ungeheuer einfallsreich. Die CD ist wieder ein Konzeptalbum und erzählt – in nicht-linearer Weise – die Geschichte zweier Brüder und einer Frau (Details werden hier nicht verraten!).

Die Texte sind – JANUS-typisch – sehr expressiv (und teilweise bitterböse), passend dazu ist auch das Artwork, das wieder sehr unrch verschiedene Stile und Stimmungen, es findet sich Electro-Metal in Richtung Oomph! genauso wie gnadenlos gute Düster-Epen, instrumentiert mit Violine, Cello u.v.m. Der Gesang passt sich dem an, deckt eine breite Palette des Ausdrucks ab – einmal gibt’s auch rein weibliche Vocals („Veronica“).

In Zusammenschau gibt das ein hervorragendes Werk, das man immer und immer wieder auf’s Neue hören kann – genau wie seinen Vorgänger, den ich immer noch gerne in den Player lege. JANUS sind einzigartig in der deutschen Musiklandschaft, und „Schlafende Hunde“ ist nicht nur eine weitere CD aus dem Düster-Sektor, sondern ganz einfach Kunst. Und sehr gute noch dazu. TIP des Monats!

AJR

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